Tour Nummer 3 – Expedition zum Flughafen
Bei strahlendem Frühlingswetter machten sich 15 motivierte Teilnehmende auf den Weg Richtung Flughafen, bereit für eine Tour, die mehr als nur ein paar Kilometer bereithalten sollte.
Die Durchfahrt durch Baden erwies sich wie gewohnt als erste Bewährungsprobe. Das komplette Peloton zusammenzuhalten und niemanden an einer roten Ampel zu verlieren, verlangte höchste Konzentration und gutes Timing.
In Otelfingen wartete bereits die nächste Überraschung: Der im Vorfeld von Dany rekognoszierte umgeleitete Veloweg entpuppte sich als ungeeignet für unsere schmalen Rennradpneus und ultraleichten Carbonfelgen. Also hiess es grossräumig ausweichen.
Kurz vor dem Flughafen kam es dann zu einer unfreiwilligen Gruppenteilung. Ein kleines Missverständnis zwischen den Fraktionen «Wahoo» und «Garmin» sorgte für unterschiedliche Routenentscheidungen. Die einen folgten der schnellsten Strecke, während die anderen auf ihre Geräte vertrauen mussten. Ob wir einfach wie eine Schafherde hätten hinterherfahren sollen? Vielleicht. Tatsache ist: Die Garmin’ler holten die Wahoo’ler nicht mehr ein und so fiel das geplante Gruppenfoto beim Check-In am Flughafen buchstäblich ins Wasser.
Doch das eigentliche Highlight liess nicht lange auf sich warten: In einer Unterführung ertönte plötzlich ein lauter Knall. Ein kurzer Moment des Schreckens, hatte da etwa jemand geschossen? 😦 Zum Glück konnte der Übeltäter rasch identifiziert werden: Kein Schuss, sondern ein spektakulär geplatzter Schlauch an Edy’s Hinterrad. Die Schweissperlen auf der Stirn stammen danach weniger vom Schrecken als vom engagierten Schlauchwechsel.😅
Endlich am Ziel angekommen, trafen wir wieder auf die erste Gruppe, die sich bereits mit allerlei Köstlichkeiten eingedeckt hatte. Die Warteschlange lichtete sich erfreulich schnell, und auch das Gerangel um die besten Sitzplätze blieb überschaubar. Schliesslich wollten wir die ankommenden Flugzeuge aus nächster Nähe fotografieren, ein Vorhaben, das uns bestens gelang.
Gut gestärkt und beeindruckt vom Flugbetrieb machten wir uns bald auf den Heimweg. Dieser führte über herrliche Velowege zurück Richtung Wohlen und bot nochmals Gelegenheit, die Landschaft zu geniessen.
Kurz vor Mägenwil trennte sich die Gruppe ein letztes Mal: Einige mussten Termine einhalten und steuerten direkt den Heimweg an. Die übrigen begleiteten Christina und Sepp noch bis nach Hägglingen, wo die gelungene Tour mit einem gemütlichen Abschiedstrunk im Kreuz einen würdigen Abschluss fand.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden: Roger, Christoph, Dany, Pascal, Sabrina, Edy, Walti, Viktor, Roli, Marcel, Sepp, Christina, Rolf, Martin und Daniela


